Evang.-ref. Kirchgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach

Laufen statt Löffeln

Sponsorenlauf

In der Fastenzeit zwischen Fasnacht und Ostern setzen sich die Katholiken und Reformierten von Schwerzenbach und Dübendorf jeweils gemeinsam für ein Projekt der kirchlichen Sammelwerke Fastenaktion und HEKS ein. Das ausgewählte Projekt YAPAK von der Fastenaktion hilft der ländlichen Bevölkerung der von starken Wirbelstürmen heimgesuchten Provinz Aurora auf der Insel Luzon in den Philippinen, sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten.

Um Spenden für das Sammelprojekt zu generieren, laden die Kirchgemeinden zu einer individuellen Wanderung oder - für die Sportlichen - zu einem Lauf zur Lazariterkirche Gfenn und zurück ein. Auch Familien können teilnehmen!

Über 3000 Franken gegen Hunger im Sudan im 2025

Im Rahmen des ökumenischen Sponsorenlaufs 2025 zu Gunsten eines Hilfsprojekts im Sudan sind 3883 Franken erzielt worden. Zahlreiche Läuferinnen und Läufer nahmen bei frühlingshaften Temperaturen den Weg von irgendwo bis zur Lazariterkirche unter die Füsse.

Mit dabei waren wiederum die beiden Präsidenten von der reformierten und der römisch-katholischen Kirchgemeinde: Werner Benz sowie Gregor Freund. Gemeinsam starteten sie um 14 Uhr beim ReZ in Dübendorf und marschierten, zuerst der Glatt entlang und dann übers offene Feld, bis zum Weiler Gfenn, wo sie 48 Minuten später eintrafen. Die grosse Teilnahme habe es deutlich gezeigt, dass der Sonntag für den Sponsorenlauf der bessere Tag ist als der Samstag, freute sich Freund. Und: «Wir haben heute wirklich grosses Wetterglück.»

Der Anlass hat sich etabliert

Der Sponsorenlauf wurde bereits zum fünften Mal durchgeführt. Die Idee dazu hatte die reformierte Pfarrerin Catherine McMillan während der Pandemiezeit. Wegen des «Social Distancing» konnte der Suppenzmittag damals nicht durchgeführt werden. Also suchte sie nach einer Alternative, um trotzdem Geld für die Fastenaktion-Hilfsprojekte zu generieren. McMillan lief am Sonntag – gemeinsam mit den Konfirmandinnen – von Schwerzenbach zur Lazariterkirche.

«Ich bin sehr glücklich, heute hier so viele Menschen zu sehen, von Kindern bis zu älteren Leuten». Der Sponsorenlauf habe sich nun endlich etabliert, sagte McMillan. Auch dass etwas gleich viele Katholiken wie Reformierte mitgemacht hätten, nahm die Initiantin des Sponsorenlaufs positiv zur Kenntnis.

Am Ziel gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleinen Stärkung in der Form von Power-Riegeln, Äpfel, Bananen, heisser Bouillonsuppe und Mineralwasser. Weiter konnte man sich am Infor-mationsstand umfassend über das Fastenaktion-Hilfsprojekt im Sudan informieren.

Legende Foto: Werner Benz (l.) und Gregor Freund am Zielort bei der Lazariterkirche im Gfenn.

Antonio Spitale